GEOGRAFIE - UNSERE WELT von Brigitte Obermaier

 von

Inhalt Geographie

07 Klein-Asien - Dubai – Die Reise in die Wärme

06 Tauchen-Luu Lu'u = Augen  

05 St. Pauls Bay Zeichnung Zauberblume

04 Als Agatha uns empfing

03 Als ich de historische Tour mitmachte – Malta

02 Malta im ABC lose zusammengestellt

01 Malta und sein Land

 

07 Klein-Asien-Dubai

07 Klein-Asien - Dubai – Die Reise in die Wärme

 2007-02-14 Text von Zauberblume ohne Gewähr

Klein-Asien - Dubai – Die Reise in die Wärmei

Dubai der erste Tag
2007-02-14 Text von Zauberblume ohne Gewähr
FJS-Flughafen Muenchen
Heute sind wir gut angekommen.
Gut heisst der Flug ging pünktlich vom FJS-Flughafen Muenchen ab.
Es war kein Schnee, so dass der Pilot sich nur anstellen musste, weil
vor ihm noch einige Flugzeuge waren, die unbedingt noch in die
Nacht hinein fliegen wollten.
Eine Stunde später servierten sie uns ein Erfrischungsgetränk.
Und nochmals eine halbe Stunde später kam das Abendessen.
644 mph war unser Flugzeug schnell.
Es flog 30.000 feet hoch  und hatte 4509 km bei einer
Flugzeit von 5:13 Stunden zurückgelegt.
Sofia
Kurz vor Sofia wurde die Maschine sehr laut, was sich erst nach zehn
Minuten beruhigte. Die Nacht wurde von uns verschlafen, schließlich
nahm man uns drei Stunden weg.
6:15 Uhr kamen wir pünktlich an. War der Weg von der S-Bahn in
Muenchen zum Terminal schon sehr weit, so mussten wir auf dem
Flughafen in Dubai die doppelte Strecke gehen.
Dringenst musste ich ein WC aufsuchen und stürmte den Bildern
folgend in das richtige hinein. Doch oh Schreck. Da gab es nur eine
Fußboden-Aluminium-Toilette. Also nochmals hinaus und nochmals
lesen ob ich richtig war. Na ja, wann’s pressiert,
muss man doppelt nachschauen und tatsächlich gab es auch normale WC.
Wir wurden von der LTUR-Vertretung abgeholt und weitergereicht zu
Einem Boy im feschen Anzug und flinken Augen.
Zwischenzeitlich jonglierte er Koffer von hier nach da und
hatte unseren Shuttle-Service organisiert.
Dubai Fahrt Ras Al-Khaimar
Eine Stunde durften wir die dreispurige Emirate-Autobahn bewundern.
Alle drei Kilometer steht ein Blitzer auf dem Mittelstreifen, so dass keiner in
Versuchung kommt schneller als einhundert zwanzig zu fahren.
Die getönten Scheiben, die fast alle Autos haben, ließen wenig von der
Natur sehen, darum fragte ich, ob ich vorne sitzen darf.
Das Dessert, die Wüste, begleitete uns die 75 km bis zu unserem Hotel.
Ja, ja, man sollte vorher als Frau fragen.
Als Frau wird man beachtet und man ist keiner Gefahr ausgesetzt, soweit sie
sich an die Regeln haelt. Keine figurbetonte Kleidung oder keinen bauchfreien
Nabel zeigen.
Google Earth:
Ras Al Khaimah - Bin Majid Hotel      25°45'18.73"N    55°54'32.60"E
Wetter
Die Luftfeuchtigkeit betrug einhundert Prozent, worüber wir nicht gerade glücklich waren.
Unausgeschlafen und Müde kamen wir um acht Uhr Morgens im Hotel an.
Wir bekamen erst um zwoelf Uhr unser Zimmer und das Frühstück mussten wir auch
selbst bezahlen.
Müde, das waren wir am ersten Tag und die Zeitverschiebung von drei Stunden machte
sich bemerkbar.  Nachmittags hängten wir im wunderschönen Hoteleigenen Park herum
und verschliefen die meiste Zeit, bei wärmenden Sonnenstrahlen und bayrisch blauem Himmel.
Ja, wenn, ja wenn, da nicht der Muhezin waere. Kaum eingeschlafen, weckte er uns um halb eins auf.
 Umdrehen weiterschlafen. Zwischenzeitlich besorgte ich im nähren kleinen
Kaufmannsladen etwas zu Trinken. Hans ist wieder eingeschlafen, bis ihn der
Muhezin um 15:55 Uhr nochmals kräftiger in die Touristenwelt zurückrief.
So, dass war der erste Eindruck vom Lande Dubai.
Morgen melde ich mich nicht, da hat Hans Geburtstag und wir werden
In die Altstadt von Ras Al Khaiman und dem Shoppingcenter fahren.
Dubai-Reise02-Ausflug-Sueden.xls
Ausflug in den Süden Kamelrennen
Naik Mohamed
Hans hat beschlossen, einen sonnigen und brutzelten Tag einzulegen. Warum nicht, dafür
sind wir doch da. Ich wollte eigentlich mit dem Taxi in die Altstadt,  habe mich kurzfristig
dazu entschlossen den Süden zu bereisen. Zuerst macht man an der Rezeption einen
Festpreis aus und den dazugehörigen Zeitraum von drei Stunden. Weiter sucht man sich
einen Taxifahrer aus, der zumindest so viel Englisch spricht, dass ich mit meinem perfekten
Holiday-Englisch durchkomme. Leider musste ich den netten alten Mann ablehnen.
Und ich bekam Naik Mohammed, einen Pakistani angewiesen.
Taxi  8543. Naik Mohamed ist alleine in Ras Al-Khaimah, seine Frau und sein sechsjähriger Sohn
in weiter Ferne, die er erst wieder nach acht Monaten sieht und dann gleich vier Monate
Pause einlegt. Hier im Dubai sind sehr viele vom angrenzenden Lande bei der Arbeit vertreten.
Jeder Fremd-Arbeiter braucht einen Bürgen, das heisst der Arbeitgeber bürgt für  seine Arbeiter.
Wenn ein Arbeiter einen Fehler macht, der muss nicht unbedingt gravierend
sein, so kann er sofort fristlos entlassen werden.
Kamele
Der erste Weg führte uns zu einem Kamelrenn-Platz.
Es war großzügig in der Wüste angelegt und ich konnte die Kamele fotografieren.
In einem Kamel-Laden, in dem sie Seile knüpfen wurde ich aufgefordert Fotos zu machen.
Vor der Tür sass ein Mann, den ich genauso fotografieren durfte wie die vier Männer,
die sich in manierliche Position stellten.
Bitnah
Wir folgten der Strasse nach Masafi, vorbei am Stausee und der Geflügelfarm.
eine kleine Oase, deren kleine Festung die mit einen Palmenhain umgeben war.
Dahinter liegen ausgefurchte Wadis und viele Dattelfelder.
Masafi
Handgeknüpfte Teppiche aus Iran und Afghanistan und Töpferwaren aus den Emiraten
werden angeboten.  Friday-Market, der seinen Namen vom Freitag erhielt, ist täglich
geöffnet. Hier trinke ich eine Kokosmilch, erfrischend und einen  gegarten Maiskolben.
Kamele aus Stoff und leider sehr viel Pistolen werden angeboten. Zu Viele für meinen
Geschmack. Das fördert bei den Kleinen schon eine Gewaltbereitschaft, die man eigentlich
im Kindesalter unterbinden sollte.
Obst aus dem eigenen und aus fernen Länder kann man ordentlich aufgeschlichtet bewundern
und auch kaufen. Riesige Teppichhallen präsentieren die schönen handgeknüpften Werke und
auch andere Handarbeiten. Oder hat auch hier schon die Industrie ihre Finger im Spiel?
Moscheen
Jedenfalls der Muhezin wird in vielen Minaretts der einzelnen Moscheen fernbedient.
Die CD/Kommunikation wird über Lautsprecher, fünf mal am Tag, um 6,35  Uhr, 11:35 Uhr,
12:15,  15:55 Uhr und gegen zwanzig Uhr übertragen.
Am Feiertag dauert die Predigt zur Mittagszeit ca. eine Stunde. Da die Moscheen ihre Türme
ziemlich eng im Stadt- und Landplan, sowie mit Lautsprecher in alle Himmelsrichtungen, 
angeordnet haben, kann Jeder sogar  bei der Arbeit zuhören.
Text von Zauberblume ohne Gewähr
 Dubai-Reise03-Ausflug-Fujairah.xls
Ausflug in den Süden Fujairah
Fujairah
Mit seinen modernen Bauten, sieht wie eine reine Baustelle aus.
Die Hauptstraße besteht nur noch aus modernen Hochhäusern.
Khor Fakkan
Hier finden wir sofort ein gutes Fisch-Restaurant > Golden Fork.
Gegrillte Scampi mit Compliment-dicker-Soup lass ich mir schmecken.
Der Taxifahrer Naik Mohamed will lieber ins traditionelle indische Lokal,
in dem mehr seine  Arbeiterklasse verkehrt.
Ein Sommerpalast thront hoch oben  von einem Emir auf einem Hügel, mit Blick über sein
eigenes Reich.  Ein alter Wachtturm erinnert an die Portugiesen.
Immer wieder kann man am Kreisverkehr Besonderheiten entdecken.
Ich entdecke eine riesige große Mokka-Tassen und eine Mokka-Karaffe ziert den Kreisverkehr.
Später sogar ein goldenes Kamel. In Dubai entdeckten wir bei einer Hotel-Auffahrt eine
Menge goldener Pferde.
Sharjah’s historischer Hafen, einst Drehscheibe des Dhau-Verkehrs nach Afrika und Asien,
im 16. und 17. Jhdt. Stützpunkt der Portugiesen, ist heute ein moderner Containerhafen,
wo davor in Reih und Glied ca. 500 große beladene und nicht beladene Tanker warten
und vorbeifahren.
 Am Ende der Soziale Wohnungsbau von Dhadnah und dem modernen Sandy Beach Hotel.
Eine Moschee mit einem angrenzenden Friedhof, der auf die Zeit der Islamisierung zurückgeht.
Bucht der zwei Kiefern
Hier  liegt die Bucht der zwei Kiefern.
Ein großes Schild am Straßenrand zeigt uns an, dass nur Familien
den Sandstrand betreten dürfen. Am Feiertag sieht man die kompletten
Familien mit Zelt und Teppichen, Garkocher und Essen, Personal und
Kindermädchen herumwuseln.
Das Traumfoto bleibt mir somit verwehrt.
Dubai-Reise04-Ausflug-Bidiyah-Moschee.xls
Bidiyah Moschee
die älteste Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate, entstand ca. im 8. Jahrhundert.
Also genauso alt wie unser Dorf Moosach, 807 n. Chr. München-Moosach feiert 2007 1200 Jahre,
wie die alte Moschee. Sie haben diese schön herausgeputzt.  Ein schöner Anblick für die Touristen
und ein sehr beliebtest Ziel auch für die Einheimischen, die am Freitag ihren Holiday-Tag feiern.
Foto eines hübschen Mädchens - BO
Schwarz waren die Pupillen der jungen Frau die lässig mit ihrem Handy weitertelefonierte.
Das Moderne der Emirate ist bis zu ihr vorgedrungen. Die Lippen sind zart geschminkt und
ihre zarte Helle Haut erinnert an den feinen Wüstensand, wenn er von der Sonne beleuchtet wird.
Sie hatte mir ihren Namen gesagt. Wie alt sie ist, kann man nicht einschätzen. Der Kleidung
darunter zu schließen, die sie mir beide stolz zeigen, könnten sie  sechszehn bis zwanzig sein.
Höflich unterhalten wir uns. Sie spricht sehr gut Englisch, das sie in der Schule in Dubai gelernt hat.
Sie machte mit ihrer Freundin einen kleinen Feiertagsausflug, denn es war Freitag und da ist in den
Emiraten Holiday, genau wie am Samstag. Beide suchen das Moderne, sind jedoch gefangen
im Brauchtum des Althergebrachten. Man sieht sie stehen zu ihrem Glauben, wie ich zu meinem und
das ist gut so. Ich bin kein Missionar, ich bin eine moderne Touristin mit eingeschränktem Handeln,
das ich selbstverständlich dem Fremden Land anpasse. Wie bei der Moschee als ich die schwarze
Einheitskleidung dem ( ? wie heisst sie nur? ) trug. So geht es mit dem Fotografieren. Lieber ein Mal
zu  viel gefragt. Das eine Mädchen lässt sich freiwillig fotografieren und sie möchte auch das
Foto sehen. Es ist schön geworden, trotzdem lehnt die andere Schönheit das ab. Ich respektiere das.
 
Schwarze Gewand - BO
Das schwarze Gewand wird über den ganzen Körper getragen. Die Frauen laufen ganz
verschleiert, meisten schwarz, wegen der Unauffälligkeit einerseits und der Einheitlichkeit,
damit man die Reichen von den Armen nicht unterscheiden kann, damit es keine Neider gibt.
eine immer werdende "Gedankenstütze an den jeder Zeit auftretenden Tot!". Wobei der
moderne Moslem die europäische Kleidung bevorzugt und einen Schal als Kopftuch trägt.
Dazu einen langen und weiten Mantel.
Kleidung
Die Frauen in den Emiraten und warmen Ländern tragen gerne die weiße,
weite Kleidung wegen der Sonnenreflektierung. Leider sah ich nur die dunklen
Kleidungsstücken an den Frauen. Das weiße Gewand das Hautgewebe,
wodurch der Körper weniger transpiriert.
Männer tragen eher weiße Kleidung, weite Jeans, wenn sie eine darunter haben,
und weite Hosen. In den Emiraten herrschen sehr hohe Temperatur-Werte,
so dass es in den Sommermonaten bis zu vierzig Grad im Schatten herrschen kann.
Ich habe gehört dass biologisch gesehen die Hoden der Männer sich erweitern,
und es schneller zu Erektionen kommen kann, bei der kleinsten Berührung.
So kann die weite Kleidung schützend wirken und das Kopftuch, ebenfalls,
zum Beispiel in der Wüste bei Sandstürmen, wo die Beduinen keine Sandsturm-Brillen besaßen.
Sogar das Ozon-Loch kann man als Muster hernehmen, denn die moslemische Dame trägt
eine Klima-Anlage mit sich. Auf dem Kopf das Tuch, damit die als Erstes betroffene Schädeldecke
geschützt wird. Durch den weiten Mantel verliert sie weniger Flüssigkeit als die Europäer
in ihrer knappen, teils figurbetonten Kleidung und verhindert somit eine Kreislaufstörung.
Der Schutz der Frau ist das oberste Gebot in den Emiraten und so braucht keine Frau angst
vor einem Überfall haben. Ebenfalls die Touristen können beruhigt alleine ins Taxi steigen
oder Shopping gehen. Sie werden zwar angesprochen, jedoch halten sie die Männer auf Distanz.
Dibba und Fischfang
Nach dieser Besichtigung ging die Fahrt über Dibba, mit dem traditionellen Souk und einem
modernen Hafen. Frühmorgens und  Abends herrscht an dem Markt reges Treiben.
Die Fischer fangen vor allem Sardinen, die auf festem Sand in der Sonne getrocknet werden.
Text von Zauberblume ohne Gewähr
Dubai-Reise05-Dubai-40Hochzeitstag.doc
17.2.2007 / 40. Hochzeitstag.
Wir beschließen nicht mit der Gruppe ins Einkaufszentrum von Dubai zu fahren, sondern mit dem
Taxi. Die Preise sind sehr human und preiswert. Leider habe ich nicht mehr viel Zeit alles 
zusammenzuschreiben, also  Werde ich ein paar Kleinigkeiten berichten.
Dubai
Dubai wurde 1830 gegründet, als der Vorfahre des heute regierenden Scheichs Maktoum
Bin Raschid al Maktoum, ein Oberhaupt des Bani-Yas-Beduinenstammes, mit seinen Gefolgsleuten
von der  Liwa-Oase an den Dubai Creek übersiedelten und dort das Scheichtum gründeten.
Dubai ist die pulsierende Stadt, die sich zum beliebten Reiseziel entwickelt hat.
Traumstrände reihen sich aneinander, die zur Zeit von Baustellenkräne dekoriert werden.
Moderne Küchen mit Köchen die in exklusiven Restaurant die feinsten Speisen kochen.
Moderne Einkaufszentren und alte Souk’s lassen keinen Wunsch offen.
Kosmopolitisch und aufgeschlossen und tolerant zeigt sich Dubai, mit einem bunten
Völkergemisch.
Palm Island
Eine künstlich geschaffene Insel in der Form einer Palme wurde in Dubai erschaffen.
Es ist momentan 2007 die kleinste von drei Palmeninseln. Die palmenförmige Insel wird von
Nakheel, der staatseigenen Entwicklungs- und Baugesellschaft, gebaut und befindet sich
auch in deren Besitz. Tausende von Palmen und Wasserfälle werden dort entstehen.
Sogar in einzelne Themenbereiche wird die Insel aufgeteilt. – Wüste – Venedig – oder
Brasilien.
Die Welt
Ein Weiteres Projekt wird die Welt. Als wir zurückflogen, konnten wir von oben die kleinen Inseln
die dicht nebeneinander aufgeschüttet wurden erkennen. Die Welt hat die Themen wie Barriere Riff – Malediven – Palau usw.
Windturm
Sie bauten die ersten Windtürme. Vier Kamine. In einem integriert. Zwei fuer die warme
Luft nach draußen und zwei fuer die Frische kühlende Luft nach innen in die zwei
Räumlichkeiten die  darunter Lagen. Je mehr Türme, desto mehr besass der Scheich
Räume fuer seine ganze Familie.
Heritage Village
Wir besichtigen Heritage Village und Diving Village. Die meisten Läden und Häuser waren
geschlossen. In der Nähe von Sheikh Saeed's Palace, dem Shindagha-Palast wurde das
beduinische Erbe vor seinem Ölboom und der Perlentaucherei ein Denkmal gesetzt.
Jumeirah Moschee
Die größte und spektakulärste Moschee der Stadt mit einer Elfenbeinweißer Kuppel.
Abends erscheint der Palast in einem  Licht von orientlaschem 1001 Nacht.
Al Khor
Ist der aufregendste Teil am langen Wasserarm, dem Dubai Creek. Riesige Dhaus lagen am
Hafenrand mit Geruch von Salzwasser und Diesloel.  Wir nahmen unseren Hochzeitslunch in
einem indischem Restaurant zu uns. 
Den Moscheebesuch fuer Nichtmoslems im Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding
konnte nur ich von innen sehen. Da die  Fuehrung bereits um 10 Uhr war. Ich musste dringenst
auf die Toilette und hatte das Glueck durch all die Raeumlichkeiten zu huschen.
Dezent mit meinen gruenen sonneblumenbeladenen Seidentuch von Tupperware.
Al-Qusais
Kein Haus in Dubai ist aelter als 100 Jahre  Die Grabungsfunde werden damit um so bedeutender.
Baustellen
Das einzige was wir direkt von Dubai sahen waren Baustellen.
Nächste mal weiter mit dem Text
Gute Wünsche an Alle  und warm ist es hier. Es hat uns sehr gut gefalle und können es weiterempfehlen
Nicht Dubai Stadt sondern lieber RAK
Ajman
Das kleinste Emirat – 260 qkm und 100.000 Einwohner – nördlich von Sharjah <tschartscha>
Dort war die Perlentaucherei zu Hause und noch heute leben die Einwohner vom Fischfang und
dem Bootsbau.
Ras al Khaimah
Nördlich gelegenes Emirat. Es grenzt an die gebirgige Musandam-Halbinsel dem Sultanat
Oman und an die Straße von Homus.  Ra's al-Chaima oder Ras Al-Khaimah (Arabisch:: رأس الخيمة = "Spitze des Zeltes") ist eines von 7 Emiraten, aus denen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen.
Text übernommen: Das Emirat, das aus zwei Teilterritorien besteht, hat eine Größe von 1684 qkm und macht damit 2,17 % des Gebietes der VAE aus. 214.000 Einwohner leben dort (Schätzung 2006). Mit beiden Gebieten liegt das Emirat in der Mitte der sechs östlichen Emirate. Das Emirat trat 1972 als siebentes und letztes den VAE bei.
Das Emirat lebt heute von Tourismus, Handel und Landwirtschaft. In der Küstenebene liegen ausgedehnte und fruchtbare Orangen- und Dattel-Plantagen, die durch Quellen im nahegelegenen Gebirge bewässert werden.
In Ra's al-Chaima gibt es diverse archäologische Ausgrabungen.

06 Tauchen-Luu Lu'u = Augen 

# 19990928 Augen-die-Tauchen-Luu Lu'u = Augen Aquarell TG 19x14 cm Künstlerin:  Obermaier Brigitte

06 Tauchen-Luu Lu'u = Augen 

 

# 19990928  Augen-die-Tauchen-Luu  Lu'u = Augen

Aquarell TG 19x14 cm  Künstlerin:   Obermaier Brigitte

Lassen sie sich ein Poster machen von diesen fantastsichen Augen - Wassergeschützt

05 St. Pauls Bay Zeichnung Zauberblume

20001496
St-Pauls-Bay-Malta
TG 10x10cm

Künstlerin:
Brigitte Obermaier

04 Als Agatha uns empfing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

# 19990922  Humuhumunukunukuapuaa  Aquarell TG 19x14 cm Künstlerin  Obermaier Brigitte

04 Als Agatha uns empfing
 1999 Text von Obermaier Brigitte - Zauberblume ohne Gewähr
 
Ich zeigte meinen Behinderten-Ausweis vor und durfte nun umsonst hinein.
Wieder Umfasste mich die angenehme Kühle. Ausgehöhlte Gräber in Steinwänden, waren in allen Ebenen eingehauen.

Lange unten, kurze Gräber oben. Die kleinen für Kinder oder für die angesammelten Gebeine, wenn man ein ältester Grab frisch nutzen will.

Die Gräber waren früher mit Steinen zugemauert. Bis die Türken und Araber sie im sechzehnten Jahrhundert geplündert haben.
Wir krabbelten durch enge Wege und all den kühlen Grabkammern hindurch.
Ich schaute auf die Uhr. Die Zeit wird knapp. Ich wollte doch unbedingt die Katakomben der heiligen Agatha sehen.
Der Weg war kurz.
Im Vorhof der Kirche kam eine steinerne Treppe aus dem Untergrund hervor. Ein älterer, kleiner gebückter Mann kam die Treppe, als letzter herauf.
Der Museumswärter deutete auf das neben der Kirche liegende Kassenhäuschen und verkaufte uns Eintrittskarten, Souvenirs und mit dem Hinweis, daß er nur englisch spricht, deutschsprachige Beschreibungen.
Wir warteten auf weiter zahlende Gäste. Sie kamen nicht, sie haben sich wegen der Mittagszeit eines anderem Besonnen haben.
Währenddessen habe ich laut die deutsche Anweisung vorgelesen, da ich neugierig war, wie die Geschichte der Katakomben und der Hl. Agatha entstand.  Bestens informiert ging es los.
Der Vorraum zu den Katakomben war kirchenähnlich angelegt. In jeder Nische befand sich ein Opfer-Altar. Lämmer, Schafe und Ziegen wurden als Milde Gabe dargebracht.
St. Agatha’s sind genau wie die St. Paul’s Cathacombs typische Untergrund-Friedhöfe die die Christen im vierten Jahrhundert angelegt haben.
„Legend has ist that St. Agatha sought refuge in these catacoms after fleeing from nearby Sicily to escape persecution.“
Die Legende der Heiligen Agatha sagt, dass sie wegen Verfolgung des christlichen Glaubens vom nahen Sizilien geflohen ist.  Sie fand Unterschlupf in den Katakomben von Rabat.
Fresken und Bilder an den Wänden zeigen die Heiligen, die die Malteser verehrt haben. Die Aufmerksam schenkt man dem th das neben der Heiligen Agatha verzeichnet ist. Es soll heißen Agatha schreibt man mit th.
Mehrere Skeletts liegen in den ausgehöhlten Gräbern, die im Anschluß daran waren. Entweder waren sie sehr jung gestorben oder sie waren bester Gesundheit, da  das vollständige Gebiss erhalten war.
Ein senkrechtes, in Stein gehauenes Grabmal erkennt man an den breiten Schultern. Dieser Tote mußte im Leben etwas besonderes gewesen sein, denn die Geschichte sagt, daß in diesem Grab reichliche Geschenke beigegeben wurden.
Auf dem Fußboden befanden sich zwischen den Gräber eingemeißelte runde Tische mit erhöhtem Rand, die für den Leichenschmaus dienten.
Runde Vertiefungen waren für Wasser zum Trinken der Tiere bestimmt.
Schmale, enge Wege führen zu weiteren Gräbern. Wir haben eine Führung dabei, so daß man sich nicht verlaufen muß. Ich bin gezwungen meinen Rucksack vom Rücken zu nehmen, weil man sonst durch eine kleinere Öffnung nicht weiterkommt.
Eingemeißelte abgetretene Stufen führen an verschiedenen Stellen zum Tageslicht. Von außen wahrscheinlich nicht erkennbar für die Feinde.
Im letzten Raum erkennt man einen muschelförmig, bemalten Altar, mit zwei Tauben und verschiedenen Blumen.
In der Kirche befindet sich eine Historische Statue der St. Agatha, datiert vom 20. Juli 1551. Einmal im Jahr, am fünften Februar, tragen die Einheimischen bei  einer Prozession, die Heilige Agatha  durch die Gassen des Ortes.
Das Dorf wird ihr zu Ehren prunkvoll geschmückt.
Die Heilige Agatha, geboren in Palermo auf Sizilien, von hochadeligen und reichen Eltern, wurde in den christlichen Glauben sehr gottesfürchtig erzogen.
Als Kaiser Decius die Christen verfolgte, hatte der Statthalter Quintianus von Catanea der Heiligen Agatha unsittliche Anträge gemacht. Er übergab sie der alten, ausschweifenden Frau Aphrodisia.
Agatha bewaffnete sich mit der Erinnerung an die Gegenwart Gottes mit Fasten und Gebet.
„Die christliche Demut und Dienstbarkeit ist weit vortrefflicher, als der Reichtum, die Hoffart und der Übermut der Könige.“ Sagte Agatha und wurde von Quintian’s Leuten geschlagen und Gedemütigt. Sie floh mit Hilfe von Sizilianer nach Gozo, wo sie sich bei den Bauern in Höhlen versteckt hielt. Ein Erdbeben lies die Stadt erzittern.
Die Warnung Gottes wurde nicht bemerkt. Quintian’s Leute ließen  Agatha wieder in den Kerker einsperren, worin sie im Jahre 251 verstarb. Am fünften Februar ist ihr Verehrungstag. Sie ist die besondere Patronin bei Brustleiden der Frauen.
Die lehrreiche Führung hat uns durch die engen, ehrfürchtigen  Gruften der Katakomben geführt.
Der angenehmen Kühle entstiegen wir und die Gegenwart hatte uns wieder.
Durch schmalen Gassen hindurch führte mich der Weg nach Mdina, eine Stadt die mit Rabat verschmolzen ist.
Die Festung ist beeindruckend groß. Die St. Pauls Kathedrale befindet sich in der Mitte. Ich lasse mich von einem Hotel verführen, dass wunderschöne Bilder und Fresken an den Wänden vorzuweisen hat.
Schwere alte Balken verzieren die Gewölbe. Eine uralte verzierte Holztüre, mindestens drei Meter hoch und vier Meter breit,  teilt den Vorraum vom Hotel. Es gibt nichts vernünftigeres als ordentliche Toiletten aufzusuchen, die man überall finden kann.
Beinahe hätte ich die Mittagszeit vergessen. Die Sonne erhellt und erwärmt uns mit all ihrer Kraft.
Auf einer breiten, schattigen Terrasse, mit Blick auf das hügelige Umland, genieße ich mein mitgebrachtes Mittagessen. Eine aufgeschnittene Semmel mit vier Scheiben Schinken und dazu viel Wasser, dass man nie vergessen sollte.
Zurück geht es, mit Neuigkeiten,  ins Hotelquartier, mit dem gelben Linienbus.
 
Als Agatha uns empfing
© Brigitte Obermaier, München,  22.05.2000

# 19990922  Humuhumunukunukuapuaa  Aquarell TG 19x14 cm Künstlerin  Obermaier Brigitte

03 Als ich de historische Tour mitmachte – Malta

 

 

 

 

 

 

 

 

19990923 Princess-gepunktet Aquarell TG19x14cm Hawaii-jA8 Künstlerin: ObermaierBrigitte

Als ich de historische Tour mitmachte – Malta
1999 Text von Obermaier Brigitte - Zauberblume ohne Gewähr
 
 
Das war eine Nacht. Als wir Freitags ankamen gingen wir noch eine Runde durch Sliema und dem Hafen entlang.
Die Straßen schauten alle gleich Eng aus. Überall gab es Balkone und die Straßenkarte lag im Hotelzimmer. So war es nicht wunder, daß wir für die dreißig geplanten Minuten Tour eineinhalb Stunden brauchten.
Was wir alles gesehen haben war enorm. Vor allem viel zu viel Straßen die nicht nötig waren abzuklappern.
Müde sind wir sofort ins Bett gegangen, dass wir am Samstag fit sind.
Sieben Uhr Frühstücks-Büffet und gestärkt gingen wir zum Hafen um auf unseren Bus zu warten.
Die Reiseleitung begrüßte uns und wir fuhren zu einem Sammelplatz. Dort wurden die Buss in Sprachen eingeteilt.
Englisch, Deutsch, holländisch oder was auf dem Plan stand. Die Leute hatten jeder seine eigen-sprachige Führung.
Nach kurzem Aufenthalt ging die Fahrt Richtung Süden. Unsre Informationsquelle versiegte den ganzen Tag nicht. Kurz vor der Glasbläserei, an der wir jedoch vorbeifuhren, kam eine schottische Lady nach vorne und beschwerte sich, dass sie kein Wort verstehen könne.
Sie hatte
aufgepasst und nun war unsre Reiseleitung gezwungen in zwei Sprachen alles zu übersetzen. Mit dem Busfahrer sprach sie gleichzeitig ihre Heimatsprache maltesisch.
Acht Busse wollten das gleiche Ziel anfahren. Acht Busse á 50 Personen. Bei den Tempeln befanden sich schon sechs, so dass wir beschlossen gleich durchzustarten zu der blauen Grotte.
Die Blaue Grotte – erwartete und im strahlenden Sonnenglanz. Bevor der dritte Bus kam, schwangen wir uns aus dem Bus und gingen zielstrebig zum Eintritts-Karten-Häuschen. LM 2,50 machte die dreissigmimütige Fahrt.
Die bunten maltesischen Boote mit dem wachsamen Auge am Vorderbug erwarteten uns in großer Zahl. Das Mittelmeer glänzte mit lagunengrünen  übergehend in tiefblaues Meerwasser.
Mit Vorsicht stiegen wir in das Boot ein. Es wurde nicht gerudert. Der maltesische Bootsführer startete seinen Motor und ab ging die spritzige Tour. Immer entlang an den steilen Cliffs die im Sonnenlicht leuchteten.
Spaziergänger winkten uns eifrig zu. Entweder war ihnen die Fahrt zu teuer, oder sie konnten das Schaukeln nicht vertragen.
Wir wollten da durch.
Eng an den Felswänden entlang kamen wir von einer Bucht in die Andere, von einer Grotte ging es in die andere hinein. Tiefblaues Meerwasser löste sich mit lagunem-grünen Meerwasser ab.
Ein Filmteam, der Moser-Reisen Österreich, drehte unaufhörlich. Sie wollen an die 4000 österreichischen Touristen die kopierten Videos verkaufen.
Das Boot Nummer 28 zog gerade einen scharfe Kurven, wodurch sich höhere Wellen bildeten. Schwups ließen uns die starken Wellen wie eine Nußschale auf dem weiten Ozean schaukeln.
Tuck, tuck, tuck, machte unser Motor auf einmal nicht mehr. Ihm ist durch das mächtige schaukeln die Puste ausgegangen.
Zwei, drei Boote zogen an uns vorbei.
Fliegende Fische sprangen aus dem Meer und lachten uns aus. Die Sonne brannte erbarmungslos auf unsre Häupter. Die Kopfbedeckung habe ich gleich am ersten Tag im Hotel vergessen.
Nach drei Minuten hatte unser Bootsführer den Motor wieder in Gang gebracht. Er bekam dafür einen extra Applaus von uns allen.
Zehn Personen brauchten nicht mehr ans Ufer zurückschwimmen. Heil wurden wir im Hafen wieder abgeliefert.
Bergauf ging es an Souvenirläden vorbei.
Man suchte die Toiletten auf.
Kaufte die ersten Ansichtskarten und schon war die vorgeschriebene Zeit abgelaufen.
Fünfzig Minuten sind schnell vorbei.
 
Als zweites kamen nun die Tempel von dran ~ Ghar Dalam Cave und die Neditic Tempel.
Zwischendurch erzählte uns Paulina , daß auf der Insel 60 % Einheimische leben.
In allen Farben blühende Oleander  säumten die Straßenränder, abwechseln mit dem Ficus Benjamin.
Vereinzelt sah man die gerade tannenähnliche Christbaum –Attard-
nicht aufgepasst und nun war unsre Reiseleitung gezwungen in zwei Sprachen alles zu übersetzen. Mit dem Busfahrer sprach sie gleichzeitig ihre Heimatsprache maltesisch.
Acht Busse wollten das gleiche Ziel anfahren. Acht Busse á 50 Personen. Bei den Tempeln befanden sich schon sechs, so dass wir beschlossen gleich durchzustarten zu der blauen Grotte.
Die Blaue Grotte – erwartete und im strahlenden Sonnenglanz. Bevor der dritte Bus kam, schwangen wir uns aus dem Bus und gingen zielstrebig zum Eintritts-Karten-Häuschen. LM 2,50 machte die dreissigmimütige Fahrt.
Die bunten maltesischen Boote mit dem wachsamen Auge am Vorderbug erwarteten uns in großer Zahl. Das Mittelmeer glänzte mit lagunengrünen  übergehend in tiefblaues Meerwasser.
Mit Vorsicht stiegen wir in das Boot ein. Es wurde nicht gerudert. Der maltesische Bootsführer startete seinen Motor und ab ging die spritzige Tour. Immer entlang an den steilen Cliffs die im Sonnenlicht leuchteten.
Spaziergänger winkten uns eifrig zu. Entweder war ihnen die Fahrt zu teuer, oder sie konnten das Schaukeln nicht vertragen.
Wir wollten da durch.
Eng an den Felswänden entlang kamen wir von einer Bucht in die Andere, von einer Grotte ging es in die andere hinein. Tiefblaues Meerwasser löste sich mit lagunem-grünen Meerwasser ab.
Ein Filmteam, der Moser-Reisen Österreich, drehte unaufhörlich. Sie wollen an die 4000 österreichischen Touristen die kopierten Videos verkaufen.
Das Boot Nummer 28 zog gerade einen scharfe Kurven, wodurch sich höhere Wellen bildeten. Schwups ließen uns die starken Wellen wie eine Nußschale auf dem weiten Ozean schaukeln.
Tuck, tuck, tuck, machte unser Motor auf einmal nicht mehr. Ihm ist durch das mächtige schaukeln die Puste ausgegangen.
Zwei, drei Boote zogen an uns vorbei.
Fliegende Fische sprangen aus dem Meer und lachten uns aus. Die Sonne brannte erbarmungslos auf unsre Häupter. Die Kopfbedeckung habe ich gleich am ersten Tag im Hotel vergessen.
Nach drei Minuten hatte unser Bootsführer den Motor wieder in Gang gebracht. Er bekam dafür einen extra Applaus von uns allen.
Zehn Personen brauchten nicht mehr ans Ufer zurückschwimmen. Heil wurden wir im Hafen wieder abgeliefert.
Bergauf ging es an Souvenirläden vorbei.
Man suchte die Toiletten auf.
Kaufte die ersten Ansichtskarten und schon war die vorgeschriebene Zeit abgelaufen.
Fünfzig Minuten sind schnell vorbei.
 
Als zweites kamen nun die Tempel von dran ~ Ghar Dalam Cave und die Neditic Tempel.
Zwischendurch erzählte uns Paulina , daß auf der Insel 60 % Einheimische leben.
In allen Farben blühende Oleander  säumten die Straßenränder, abwechseln mit dem Ficus Benjamin.
Vereinzelt sah man die gerade tannenähnliche Christbaum –Attard-

19990923

Princess-gepunktet

Aquarell TG19x14cm

Hawaii-jA8

Künstlerin:

ObermaierBrigitte

02 Malta im ABC lose zusammengestellt
Malta im ABC lose zusammengestellt
 
  870 bis 1090 Arabern besetzt 
1090  870-1090 Arabern besetzt  Erbe: Balkone  
1090 0-1090 Arabern besetzt  Erbe: Balkone   
1494 Jean Prisot de La Valetta +1568  
1530 1530 Karl V jedes Jahr als Geschenk bekam einen  Falke 
1565 Türkenbelagerung  
1565 Vittoriosa  4100 Einw 'die Siegreichen 2. Älteste Stadt 
1566 Johinanniterorden Großmeister J.P. de La Valette *1494 +1568 
1566 Valletta  gegründet von "Jean Prisot de La Valetta  
1571 bis 1574 Großmeister-Palast von Girolamo Cassar 
1571 bis 1575 Nationalmuseum  
1573 bis 1577 Johannes-Kathedrale  Architekt Girolamo Cassar der Johanniter
1592 Universitätsgründung päpstliche Akademie 
1600 Bauwerke Kirche San Giovanni mit Großmeistergrabmälern  
1600 Großmeisterhospital des Johanniterorden  
1798 kurzfristig französisch  
1800 britische besetzt  
1814 Großbrit (Kronkolonie Malta) Flottenstützpunkt 
1939 ital. + dtsch Luftangriffe  
1964 Commonwealth: Regiert vorher britischem Commonwealth 
1964 Politik unabhängig 1964: unabhängig seit 1964 
1990 6.1.1990 ?  
-3700 v -2400vChr Mnajdra: 3 Tempel von Mnajdra mit 1 Orakelraum 
375 Rittergräber 
-3800 v -2200vChr Tarxien: Tempel v Tarxien 7km südl.- größte Megalithanlae  
-4000 v Chr. Hypogäum: 5 km südl.  unterirdische Kultstätte 3 Stockwerke
Balkone 87 Balkone: 87 
Balkone 870-1090 Arabern besetzt  Erbe: Balkone   
Balkone Balkone:  neugierigen Blicken geschützt die Straße beobachten 
Boot Fischerboote: luzzus - verschiedene Farben bewundern  
Boot Geischas Boote verschiedene Farben – Boote heißen LUZZUS 
Boot Luzzus: Fischerboote: luzzus - verschiedene Farben bewundern  
Busse 35 Jahre alt ca.  keine Neuanschaffungen der Busse
Busse beste Klimaanlage durch offene Fenster 
Busse Busse Hauptverkehrsmittel auch für Touristen  
Busse ohne Klimaanlage weil Türen nicht schließen 
Einw Malta Bevölkerungsdichte pro qkm Europas pro Kopf - größte Dichte    
Einw Malta Einwohner : 350 000 Einwohner  
Einw Malta Staat mit größter Bevölkerungsdichte pro qkm Europas pro Kopf   
Einw Malta Verhältnis zur Bevölkerung : die meisten  Mönche Priester Nonnen  
Einw Valeltta 8000   Einwohner 8000 Einwohner pro qkm um Valletta (Valetta 2 l) 8.5.92 Karneval
Einw. 14000 Einw Valletta O-Küste 14.000 E 
Einwohner 288 km von Nordafrika entfernt  Tunesien  
Einwohner 350 000 E Einwohner 
Falke Falke: 1530 Karl V jedes Jahr als Geschenk bekam einen  Falke 
Film Film: Sam Speit  Goldfalken Film Hauptrolle : Humphrey Bogart 
Film Sam Speit  Goldfalken Film Hauptrolle : Humphrey Bogart 
Fisch Fische: Süßwasserfische keine: weil es im Meer liegt.  
Fische Süßwasserfische keine: weil es im Meer liegt.  
FKK FKK nein  
Flagge Flagge  weiß/rot  
Flagge Flagge : blaue Steindrossel  -   Nationalvogel  
Flotte Flottenstützpunkt bis 20.Jhd  
Flughafen Flughafen, direkt Anflug: Luka Airport   südl. Valletta  
Geld Währung: 1990 Maltesicher Lira   100 kleine Cent    1000 Mils (m) 
Grand Harbour - St. Elmo Bay - Marsamxett Harbour 
Großmeisterpalast   Saal derTapisserien  
Hagar Kim - Tempel 6 Räume mit Megalithfassade  
Haupstadt il-Belt Valetta 
Hauptst Malta: Mdina vorher Hauptstadt  
Hauptst Malta: Valetta Hauptstadt 1990  
Hauptst Mdina Malta: Hauptstadt vorher Mdina  
Hauptstadt Hauptstadt Valetta: nach dem Johanniter Jean  Pariso Valett 
Hobby Hobby Malteser Singvogel im Käfig halten  
Insel G 2. Größte Insel nach Malta  GOZZO
Insel G Dörfer in Grashöhlen angelegt: Damit sie das fruchtbare 
Insel G Gozo 5km von Malta (dazwischen Insel Comino Comino-Channel) 
Insel G Gozo Hauptstadt: 1990 Viktoria: nach der Königin zum Kronjubiläum             
Insel G Gozo Hauptstadt: vorher Rabat  
Insel G Gozo: Dörfer Gras Höhlen (Dorf)   
Insel G Gozo: westl. von Malta  nur mit der Fähre verbunden 
Insel Gozo: fruchtbares Land: 60% der Erträge stammen von der Insel Gozo 
Inseln 316 qkm "Größe 316 qkm alle vier Inseln von Malta  
Kap Kap Pasero : wo liegt es : auf Sizilien  
Kap Kap Pasero 95 km entfernt auf Sizilien nach Malta (nicht Kalabrien) 
Klima Klima: allabendliche  Stürme   
Land 246qkm  Größe 246 qkm Malta: so groß wie MΉnchen 
Land 316qkm Größe 316 qkm alle vier Inseln von Malta  
Land 95km: Kap Pasero 95 km entfernt auf Sizilien nach Malta 
Land Breitengrad: zwischen 35+36 nördlicher Breite  wie LA       26 B Miami 
Land Land in den Tälern nicht vergeuden  (nicht wegen Angriffe) 
Land Malta liegt südl. von Sizilien  
Land Malta: öde Steinwüste Malta  
Land Republik 4 Inseln 2. Gozo 3.Comino 4.Cominotto 1. Malta 
Meer Busse a) leichten Museum - ca. 35 Jahre alt - es werden keine neuen Busse b)angeschafft weil die Klimaanlage durch auf und zu nicht bei Busse c)dicht schließt, die Klimaanlage ist dann unbrauchbar. Die Busse d)werden durch natürliche Fensteröffnung besser durchlüftet 
Meer Straße von Malta    zwischen Malta und Sizilien 
Meer Straße: Wasser: Straße von Malta zwischen Malta und Sizilien 
Orden 1. "Reichs- Ritter + Konvents-Kapläne (Klostergelübde) 
Orden 10.000- Mitglieder 1978  3 Klassen
Orden 11 Jhdt. Gründung Krankenpflege + Soziale Arbeit
Orden 2. "Obaudienz-Ritter und Justiz-Donaten (Versprechen standesgemäßer Vollkommenheit)
Orden 3. "Mitglieder, die sich zu christlicher Lebensführung  verpflichten. 
Orden 8 eckige Kreuz : Vorbild vieler Ordenszeichen + nichtgeistige Embleme 
Orden Kreuz Achteckige  genannt von Malta.
Orden Kreuz Malteserkreuz (Johanniterkreuz) bekannt: Besetzung der Kreuzritter 
Orden souveräner Ritterorden vom Hospital des hl Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos,so.
Politik unabhängig seit 1964  
Regierung Malta: Regierungsform - Republik  
Regierung Regierung:    vorher britischem Commonwealth  
Religion Kirche: Kath. Land besichtigen Eingang:Schultertücher ausgegeben ja  
Religion Schultertücher ausgegeben ja Kath. Land Kirche besichtigen Eingang:  
Souvenir Delphin : Typisches Souvenir : Klopfer für die Tür nach Delphinart ca 10 Pfund = 50 Dmark 
Sprache Maltesische Sprache eigene     
Sprache Sprache an Arabisch angelehnt 20%romanisch+70%seminitisch 
Sprache Sprache: Maltesische Sprache eigene     
Stadt Dina Malta: Dina hier Kanalisations-Übernahme an Valetta  
Stadt M Malta liegt südl. von Sizilien  
Stadt Malta Süden: Malta liegt südl. von Sizilien 
Stadt Malta: Kanalisations-Übernahme von Mdina
Stadt Mdina Dinah hebr:'die Richterin' 
Stadt Mosta 1900 Mosta Straßenknotenpunkt der Insel 'Victoria Lines'
Stadt Mosta 1900 Mosta Victoria Lines' Befestigungswälle entlang der natürlichen Hügel im Norden Stadt Sy Sirakus liegt auf Sizilien  
Stadt Va Valletta liegt im Norden auf einem 60m hohen Felsen 
Städte Malta: auf Malta ca. 150 Städte und Dörfer  
Stadtplan Stadtplan: 16. Jhd.  Reichsbrett geplant- streng Quadrate aufgeteilt 
Straße Republic Street - 900 m lang "Hauptgeschäftsstraße 
Taxi Taxi: erkennen: an Roten Nummernschildern - ( NY gelbe Taxis ) 
Tier Sing Singvogel: Hobby Malteser Singvogel im Käfig halten 
Tier Vogel: Flagge : blaue Steindrossel  -   Nationalvogel  
Uhr MEZ : Uhrzeit     -      Uhr Uhrzeit : MEZ  
Verkehr Linksverkehr: Linksverkehr   
Verkehr Verkehr: Linksverkehr   
Verkehr Verkehrsampel wer im Kreis fährt hat Vorfahrt 
Wasser
Wasser  einzige Quelle gibt es in Gozo  
Wasser A115Süßwasser: 90 Millionen Liter täglich  Entsalzungsanlagen gewonnen
Wasser keine Süßwasser-Quellen   
Wasser klar um die Insel, weil sie alleine im Mittelmeer liegt 
Wasser Quellen keine - kein Trinkwasser  
Wasser Trinkwasser keines - weil keine Quellen 
 1999 zusammengestellt Text von Obermaier Brigitte - Zauberblume ohne Gewähr

01 Malta und sein Land

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01 Malta und sein Land

1999 Text von Obermaier Brigitte - Zauberblume ohne Gewähr

Malta und sein Land

 
Zusammengestellt © Brigitte Obermaier, München, 2000-06-06
 
Johanniter lebten auf Malta
Ein paar Stichpunkte:
Der Malteser Falke - Malteser-  Kreuzritter- Romantik,  - Johanniter - Sliema  - Gozo
 
Die Briten sind auf Malta zu Hause. Malta liegt südlich von Sizilien. Es sind noch gut 300 km bis zur  afrikanischen Küste.  Englisch ist hier zweite Landessprache. Man  fährt links in der ehemaligen Kolonie des British Empire.
 
Mai 2000 flog ich mit meinem Sohn eine Woche nach Malta.
 
Die einheimische Währung, der maltesische Lira (1 LM = ca. 5 DM (2002)),
umgangssprachlich meist Pound genannt.
 
28° C und hohe Luftfeuchtigkeit – das Wetter auf Malta!
 
Im Cafe eines Hotels, mit einem hübsch bepflanzten Atriumhof,  trinken die Leute, meist Engländer, Carlsberg Beer und das einheimische Cisk Lager (jeweils traditionell ohne Schaumkrone). Man sitzt auf Plastikstühlen im dezenten british green.
Das klimatisierte Foyer ist angenehm, wogegen im Innenhof die Luft dicke steht. In der Bar, der ich nur einen kleinen Blick würdige, ist es klimatisiert und garantiert dem Besucher Erkältung oder klierende Kälte.
 
Sliema (gesprochen mit langem "i" =ie), die größte Stadt Maltas.
 
Heimat des international bekannten Fußballclubs Sliema Wanderers.
 
Man braucht keinen Mietwagen, man/Frau fährt Bus.
 
Die Fahrweise der Malteser ist wirklich abenteuerlich. Sie fuhren zu schnell, zu hektisch und und für uns links, also ungewohnt. Parkplätze gibt es keine und die Politessen in ihren altmodischen, englischen Uniformen werden wahrscheinlich Umsatz beteiligt, weil sie fleissig aufschreiben.
Bus – gelbe maltesische Busse  - fuhren von Valetta aus, dem zentralen Busterminal, wie ein Stern in alle Richtungen. Umsteigen? Querverbindungen gibt es nicht  Man muste immer zum Ausgangspunkt zurück. An der Frontscheibe stehen die Nummern. Die dazugehörige Verbindungs-Nummer muss man erfragen.
Zum Beispiel:  Sliema an der Triq It-Torri, der Uferstr. ("triq" heißt übrigens "Straße"), folgende Regel merken: Haltestelle an der Häuserseite = Ri. Mellieha und St. Paul`s Bay, Haltestelle Meerseite = Ri. Valetta.  Fahrpreis üblicherweise 15 Cent (= ca. 75 Pf.) wird beim Busfahrer entrichtet. TÜV geprüfte Busse würden bei uns den Regeln nicht standhalten, in Malta jedoch gibt es noch viele uralte Buss aus den 1950ern Jahre. Der  Sitzabstand ist darin so gering, dass man sich sehr schmal machen sollte. Busfahrt ist ein tägliches Abenteuer, wenn man/rau mit den Ungetümen über die Schlaglöcher auf den Straßen chauffiert wird!
 
Am steinigen Strand und der gepflasterte  Uferpromenade  kann man weit spazieren gehen. Die Uferstraße am Sliema Creek heißt übrigens passenderweise "The Strand".
Sliema Creek, Anlegestelle vieler Rundfahrtschiffe und der Fähre nach Gozo, der Schwesterinsel Maltas. Bei Captain Morgan`s Harbour Cruises kann man eine 90 minütige- Hafenrundfahrt buchen und sich  eine angenehme Brise um die Nase wehen lassen. Die Rundfahrt erschließt dem Besucher neben dem Sliema Creek den Grand Harbour, den großen Naturhafen Maltas mit seinen 5 Creeks und 5 Halbinseln.  Eine davon ist Valetta, die Hauptstadt. Es geht vorbei an der Halbinsel Dragut Point und Fort St. Elmo, erbaut 1552 von den Ordensrittern der Johanniter.
 
Valetta, die Hauptstadt,
Terminal am Tritonen- Brunnen.  Am Stadttor beginnt die schnurgerade Republic Street, die Hauptstraße und Flaniermeile, die sich bis nach St. Elmo zieht.
Die  zerbombten alten Stadtoper, in deren Mauerresten heute Autos parken, und dem Palazzo Ferreira. (von den Deutschen im 2. Weltkrieg zerstört )
Das Archäologische Museum, früher die Auberge de Provence. Rechts liegt die St. John`s Co- Cathedral, eine der prachtvollsten Kirchen im Mittelmeerraum (innen, außen schlicht) . Die Kathedrale rangiert an zweiter Stelle, denn an 1. steht  die St. Paul`s in Mdina.
Erbaut von den Johanniter nach dem Sieg über die Türken mit acht Seitenkapellen, die von den Landsmannschaften des Ordens ausgestaltet wurden. Ausgestattet mit  höchsten Prunk in Marmor, Gold, Silber, Lapislazuli zur höheren Ehre des Herrn.
 
Wertvolle Gemälde schmücken die Kirche. Das 20 qm große  Gemälde "Die Enthauptung Johannes des Täufers" von Caravaggio kann man im Kirchenmuseum mit anderen  unersetzlichen Originalen von Preti und weiteren Künstlern bewundern.
Der Großmeisterpalast, von den Johannitern erbaut. Es ist der Amtssitz des maltesischen Präsidenten und des Parlaments. Es gibt darin eine Waffen- und Rüstungssammlung.
Republic-Place die sehenswerte Walk around- Show "The Great Siege of Malta & The Knights of St. John". Der Discman kostet 3,50 LM mit der gewünschten Sprach-CD und man/Frau  begibt sich auf eine Wanderung durch die Geschichte.
In den Cafes auf dem Republic Place gibt  frisch geröstetes Fladenbrot mit Thunfisch, Zwiebeln, Tomaten, Oliven und Kapern. Kapern werden hier viel angebaut und sind in vielen Speisen zu finden.
Upper Barakka Gardens, von denen man einen unvergleichlichen Blick auf den Grand Harbour hat, direkt gegenüber die "Drei Städte".  Es gibt hier eine herrliche Aussicht.
Auf Malta: In der Zeit von 13 - 16 h ist alles ausgestorben – die Ruhepause – Siesta wird streng eingehalten. Die goldbraune Farbe der unverputzten Häuser aus Kalksandstein, der vor allem in den Abendstunden unvergleichlich glänzt, wird mir unvergessen bleiben. Dieser warme Ton verleiht Malta etwas orientalisches - wie aus 1001 Nacht...
Die  megalithischen Tempelanlage von Hagar Qim (gesprochen "Haa-dschar Kim"), die wie die von Mnajdra und Tarxien zwischen 3200 und 2500 v. Chr. erbaut wurde. Bei den Erbauern muss es sich um eine hochentwickelte Kultur mit außerordentlichen architektonischen Fähigkeiten gehandelt haben.
 
Die Hagar Qim- Anlage ist zwar nicht sonderlich groß, aber für ihr Alter von ca. 5000 Jahren noch gut erhalten. Die megalithische Kultur besteht heute nur aus vielen Überresten und Steinen.
Sehenswert aber kein muss:
1)      das Archäologische Museum in Valetta und
2)      das Hypogäum, eine unterirdische, dreistöckige Kult- und Begräbnisstätte frühzeitlicher Priesterinnen in der Nähe von Paola. Täglich werden nur 70 Personen eingelassen. Alternativ empfehlenswert ist ein virtueller 3D- Besuch des Hypogäums im Web.
Die Dingli- Cliffs, mit 200 m die höchsten Klippen Malta, außer vortrefflicher Fernsicht nichts aufregendes. In der Nähe viele Steinbrüche, in denen Steine auf Maß angefertigt werden, d.h. mit vorbestellten Abmessungen aus dem Kalksandstein gesägt werden. und das legendäre und urige maltesische Restaurant "Bobbyland" - Spezialität: Wildkaninchen! Ringsumher in den  Tälern gibt es Plantagen mit  Bitter- Orangen, Grundlage für den maltesischen Softdrink "Kinnie", dem noch verschiedene  Kräuter und Gewürze zugesetzt werden. Das erfrischende Getränk wird im Glas serviert und sieht aus wie schwarzer Tee mit Orangen- und Zimt-Geschmack.
Rabat und Mdina ausgesprochen "Im-diina", die alte Hauptstadt Maltas. Gehört zu den schönsten Mittelpunkten auf Malta! Die Mauern und Gassen von Mdina spenden wohltuende Kühle, den Schatten sucht man unweigerlich beim Spazierengehen. Römer und Araber errichteten das heute fast unbewohnte Mdina (daher auch "Silent City"), während die Johanniter sich später dem Bau der Befestigungsanlagen am Grand Harbour widmeten.
 
Die 1697 fertiggestellte Bischofskirche St. Paul`s Cathedral, die größte und schönste Barockkirche Maltas, habe ich ausgiebig von innnen bewundert und mehrere Skizzen gemacht..
 
Ein Kirchenwächter sitzt am Eingang, Arme und Beine gehören bedeckt, der auf angemessene Bekleidung der Besucher achtet. Ich hatte immer eine dünne Jacke dabei zum drüberhängen.
 Das Kathedralmuseum ist nicht wichtig.
Vor dem Stadtportal von Mdina  gibt es die  typischen "Karozzin", die zweisitzigen Pferdekutschen Maltas.
In Rabat, das direkt an das alte Mdina angrenzt, gibt es die St. Pauls`s Grotto. Hier hat der Apostel Paulus gepredigt und die Katakomben der frühen christlichen Bewohner Mdinas, denen es verboten war, ihre Toten innerhalb der Stadtmauern zu bestatten. In der Unterwelt ist es  gruselig dunkel und schwülwarm. Es gibt niedrige Gänge, Achtung Kopf, alles im allen ein gewaltiger Ausmaß
Busfahrer haben keine strenge Sitten. Trotz „no smoking“  wird geraucht. Die Fahrertür und die Fenster, Aircondition, steht offen. In vielen Bussen gibt es Hieligenbilder und kleine Statuetten. Von MC-Player lassen sich die Fahrgäste gerne berieseln. Achtung: es gibt laufend Kontrollen.
Marsaxlokk, gesprochen "Marssaschlok", der malerischen Fischerhafen an der Ostküst hat mich verzaubert. . Hier liegen viele blau-gelb-rot angestrichene kleine Fischerboote, "Luzzi" genannt, von denen viele am Bug mit dem "Auge der Osiris" verziert sind. Dieses Symbol der Wachsamkeit findet man bei vielen Fischereikulturen und geht im Mittelmeerraum wohl auf die phönizischen Seefahrer zurück. Besonders in Malta wird das Auge der Osiris gepflegt.
 
Fischmarkt findet frühmorgens statt. Dazu Gemüse, Textilien und Kitsch.
 
Die maltesische Fischsuppe Aljotta schmeckt vorzüglich. Frischer als hier kann man Fisch nirgends auf Malta essen. Lampuka, einen Fisch mit festem, weißen Fleisch, dazu gibt es typisch Englisch Chips und Salat.
Sprache: Englischkenntnisse erleichtern die Unterhaltung.
Essen: Einheimische Gerichte bzw. Spezialitäten und Kinnie. Leider gibt es auch viel englisches Essen: Fisch und Chips.
Bus: Fahrplan liegt im Bus aus. Einzelfahrkarten sind am billigsten.
Touristen- bzw. Ferienorte:  Sliema, St. Julian und Buggiba sowie St. Paul`s Bay.
Arzt: Ein deutschsprachiger Arzt, Dr. Kevin Navarro-Gera, ist laut FTI Touristik unter Tel. 374 389 oder 314 972 erreichbar und soll eine korrekte Beratung auch bezüglich der Kosten (Krankenhaus, etc) sicherstellen, was nicht unbedingt selbstverständlich sein soll. Grundsatz: sie nehmen sofort Bargeld. Die Rezeptionen helfen weiter.
Reiseführer: Malta, Gozo, Comino sollte man dabeihaben
 
Geschichte
Aus dem Lexikon abgeschrieben:
Die maltesische Geschichte wird seit dem 16. Jahrhundert entscheidend von den Rittern dieses militärischen Ordens geprägt, denen Karl V., König von Spanien, nach deren Vertreibung von Rhodos nicht ohne Hintergedanken 1530 Malta als Lehen überließ. Als symbolische Gegenleistung wurde die jährliche Zahlung eines Falken (!) vereinbart.
Im 16. Jahrhundert war der Mittelmeerraum von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems gekennzeichnet. Den Johannitern unter deren Großmeister de la Valette sollte eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung des Abendlandes zukommen. Als Suleiman der Herrliche 1556 die Festungen von Malta mit einer Armada von fast 200 Schiffen und 35.000 Soldaten belagern ließ, standen ihm 540 Ritter und 8.500 christliche Soldaten und Söldner gegenüber. Nach einmonatiger Belagerung ("The Grand Siege" genannt) und blutigen Kämpfen - in letzter Sekunde unter Beteiligung eines Ersatzheeres aus Sizilien - flohen die Türken schließlich und hatten damit die Vorherrschaft im Mittelmeerraum verloren. 30.000 tote türkische Krieger und 8.400 tote Verteidiger waren der Preis für den Sieg.
Die Befestigungsanlagen von Valetta, benannt nach dem siegreichen Johanniter- Großmeister. Die Anlagen und Gebäude wurden allerdings erst nach der Belagerung durch die Türken mit dem typischen Globigerinerkalkstein gebaut, der je nach Sonnenstand mal cremig-hell, mal goldschimmernd, mal gleißend aussieht. Ganz Valetta steht - für eine Hauptstadt einmalig in Europa - vollständig unter Denkmalschutz! Majestätisch thront die Stadt auf der felsigen Landzunge. Mehrere Kreuzfahrtschiffe haben an den Kais unterhalb der Upper Barakka Gardens festgemacht.
 
 
 
Marsa mit Yachthafen, den Docks von Paolo zu den Cottonera, den "Drei Städten" Senglea, Cospicua und Vittoriosa (früher "Birgu"). Die beiden Befestigungsanlagen Fort St. Angelo vor dem alten Birgu und Fort St. Michael vor Senglea mußten der Großen Belagerung standhalten. Die Häuser haben teilweise einen venezianischen Baustil, zu diesem Eindruck ("Das Venedig von Malta") tragen wohl auch die Gondeln vor dem Marinemuseum in Vittoriosa bei, mit denen man z.B. nach Valetta übersetzen kann. Die letzte Landzunge ist die von Kalkara, wo die Malta Film- Studios zu finden sind. Hier entstanden Filme wie "Sindbad, der Seefahrer", "Christoph Columbus", "Midnight Express" und "Popeye". Auch die Colloseum- Szenen von "Gladiators" wurden hier in eigens dafür erstellten Kulissen gedreht. Eine junge Malteserin gibt uns Rundfahrtteilnehmern interessante Erläuterungen.

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