BAYERN und STADT LAND FLUSS

     

Inhalt BAYERN

 

04 Frühling im Chiemgau - Poesie Zauberblume

03 Starnberger See - Roseninsel ein romatisches Juwel - Gedicht

02 Starnberger See - Roseninsel ein Treffpunkt von Sissi und fuer uns - Geschichte von Zauberblume

01 Kaltenberg

 

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
04 Frühling im Chiemgau - Poesie Zauberblume
Frühling im Chiemgau - Lyrik Zauberblume

 
         

 

 

 

 

       

 Weiterzulesen unter Frühling im Chiemgau 2007

Frühling im Chiemgau
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2007-03-15
 
Der Frühling hält mit großen Schritten
Einzug in die aufkeimende Natur
Es braucht uns niemand zu Bitten.
Von Traurigkeit keine Spur
Die Fahrt Frühmorgens sie begann.
Der Nebel zeigte dichte Schwaden.
Mit Auto, S-Bahn und Autobahn.
Mit neugieriger Erwartung waren wir beladen.
In Traunstein konnten wir nicht widerstehen.
Ich dachte dabei an Enkelkinder.
Zuerst mussten wir Shopping gehen.
Was konnte man da alles Tolles finden.
Bei Karin sahen wir den Garten an.
Eine Pracht an gelben und blauen Blüten.
Der Laptop versprühte sein Wirrwarr sodann.
Sortieren und Lernen in vollen Zügen.
Sie zeigte und Bilder die sie selbst gemalt.
Schwungvoll in Aquarell-Tönen.
Balli der Hund, empfang uns vergnügt
Ihr Wohnbereich zeigt uns das Schöne.
Kaum war ich in Traunreut angekommen.
Hedi empfing mich mit Brotzeit und Kuchen.
Auf der Terrasse plauderten wir wie benommen.
Nun gingen wir auf Ostereier-Suchen.
Die zierlichen Eier ob Ente oder Huhn.
Bemalt sie liebevoll mit bunten Farben.
Mit ihrer Malerei hat sie gern zu tun.
Aquarelle und Ausstellung uns einladen.
Enten und Menschen das Ufer bevölkerten.
Den Chiemsee im strahlenden Sonnenschein.
Karin und Heidi im Cafe plauderten.
Hier lud uns das Leben zum Verweilen ein.
 

 

 
     
03 Starnberger See - Roseninsel ein romatisches Juwel - Gedicht

03 Starnberger See - Roseninsel ein romatisches Juwel - Gedicht

Roseninsel ein romantisches Juwel
Gedicht von © Brigitte Obermaier, München, 28.08.1999
 
Es lockt die Insel zum verweilen.
Es lockt die Ruhe und der See.
Der Blick öffnet mit überraschender Schönheit.
Die Roseninsel,  ein romantischer Juwel.
 
Begegnung mit der Geschichte und der Natur
Die königliche Roseninsel ein Renommee.
Sie wurde mal Inselhofmark oder die Fischerinsel genannt.
Die Roseninsel, ein historisches Resümee
 
Klein und zierlich liegt sie im Wasser.
Im großen voralpinen Starnberger See.
Am Westufer, vor der Feldafinger Bucht
Die Roseninsel, ein geheimnis-umwitterndes Entree.
 
Sie gehört dem Freistaat Bayern.
Sie gehört den Liebenden mit treuem Herzen.
Büsche verbergen den Neid der Blicke.
Die Roseninsel, das liebliche Eiland im Starnberger See.
 

 

02 Starnberger See - Roseninsel ein Treffpunkt von Sissi und fuer uns - Geschichte von Zauberblume

02 Starnberger See - Roseninsel ein Treffpunkt von Sissi und fuer uns - Geschichte von Zauberblume

Roseninsel ein Treffpunkt von Sissi und fuer uns

© Miss Zauberblume,

 

Ein sonniger Tag war der 12. Mai 2001. Teilweise heiss bis 25 Grad, jedoch kuehl im Schatten. Vormittags habe ich aufgeraeumt und gewartet, dass das Telefon klingelt. Endlich um 12:00 Uhr, auf die Sekunde genau ruft Hannelore mich an.

Sie warten an der Ecke Dantestraße auf mich.

Ich hole sie direkt dort ab und fuenf Minuten spaeter konnte die Ausflugsfahrt beginnen. Den Mittleren Ring Richtung Sueden. Auf die Garmischer Autobahn. Missmutig schaut Martina und bedrueckt schaut Hannelore drein.

Die Emotionen haben am Vormittag hohe Wellen geschlagen.

Wie soll ich darauf mich einlassen. Erst viel spaeter hellen sich ihre Gesichter auf. Sie lassen die Strapazen hinter sich.

Wie soll ich darauf reagieren.

Ganz einfach, ich habe mir vorgenommen, es soll ein schoener Tag werden.

Ich halte mein Versprechen und es geht los.

Das Fuerstenrieder Schloss leuchtet im Sonnenschein. Die Autobahn ist maessig mit Autos belegt. Zuegig kommen wir vorwaerts, bis Starnberg. Dort mussten wir durch den Ort. Mehrere Ampel-Stopps war das Ergebnis der einhundertfuenfzig-Jahr-Feier der Starnberger Seenflotte. Ueberall wird gefeiert.

Nach Starnberg loest sich die Autoschlange auf und es geruhsam weiter auf der Starnberger Nebenstrecke.

Bei Possenhofen erzaehle ich Martina vom Schloss, das nicht mehr der Oeffentlichkeit zugaengig ist. Sie ist enttaeuscht. Man muss das Leben nehmen wie es ist. Traeume sind nicht verboten. Sissi und ihr Leben. Die Verfilmung zeigt die Glanzlichter der Prinzessin Elisabeth, die in Possenhofen aufgewachsen war.

Die Roseninsel ist hinter den Baeumen versteckt. Wir bekommen einen guten Parkplatz. Heute kostenlos. In den Sommermonaten wird es enger hier, dann kostet der Platz etwas.

Die Sonne begleitet uns weiterhin.

Per Pedes (zu Fuss) geht es weiter auf einem schoenen Fussweg, durch den Wald, am Golfplatz vorbei, am Ufer entlang.

Die mit Girlanden geschmueckte Faehre kommt gerade von der Insel herueber. Den Faehrmann kenne ich schon. Look, sagt Martina zu Jessica, the man with the Lederhose. Jessica sieht nur das viele Wasser, die Schwaene und das Boot. Ohne zoegern steigt sie ein.

Viele Leute stehen am Uferrand. Nur wir vier wurden alleine hinuebergerudert.

Ein schoenes Erlebnis. Martina macht ein Foto von Jessica mit dem Starnberger See im Hintergrund. Auf der Insel angekommen konnten wir die vielen unterschiedlichen Baeumen bewundern. König Maximilian hat darauf geachtet, dass weltweit verschiedene Baeume auf dieser Insel gepflanzt wurden. Das Ergebnis ist wunderbar. Hier ein hellgruener Linden-Baum, dort eine dunkle Zypresse oder eine saftig gruene Zeder aus dem Mittelmeerraum. Birke, Buche oder Eiche. Die vielfaeltigen einheimischen Baeume sind ebenfalls vertreten.

Ich mache zwei, drei Fotos, dann ist die Batterie leer. Ich habe extra einen Film eingepackt, nur an die Batterie habe ich heute nicht gedacht. Macht nichts, ein Grund mehr nochmals hinzufahren.

Am Sued-Ufer der Insel sehen wir die ersten Schwaene brueten. Wir wollten sie nicht stoeren. Sie sollen in Ruhe gelassen werden. Jessica ist begeistert und sammelt die weissen Federn der Schwaene ein. Einhundert Meter weiter nehmen wir Platz auf einladenden Baenken. Ich mache es mir bequem und versuche eine Stunde lang das Roseninsel-Schloss einzufangen.

Martina und Hannelore machen mit Jessica einen Inselrundgang. Von der Ferne hoere ich einen Schwan schimpfen, bestimmt hat er sein Nest verteidigt. Spaeter erfahre ich, dass er den drei Wanderern nicht gut gesinnt war. Ein paar Meter weiter schimpft diesmal eine Gans. Sie will ihr Revier verteidigen und keinen Eindringling hereinlassen.

Die Sonne brennt auf meinen Ruecken. Ich glaube man konnte ein Spiegelei darauf braten. Wir verlassen die Insel und gehen zur Faehre zurueck. Die ist gerade auf der anderen Seite, am Starnberger Uferrand. Sie wartet auf zwei neue Fahrgaeste, kommt herueber und holt uns ab. Der Faehrmann singt uns zuliebe ein Rosen-Insel-Lied.

Wehmut ueberkommt einen. Man denkt an Sissi und Koenig Ludwig, die sich heimlich auf der Rosen-Insel getroffen haben. Sie hatten einen heimlichen Briefkasten, wo sie Briefe hinterlegt hatten.

Kurz vor dem Parkplatz ist eine gute Wirtschaft. Hannelore trinkt Kaffee und Kuchen. Ich bestelle mir eine Apfelschorle, die den noetigen Durst loescht.

Jessica bekommt Wiener Wuerstchen und langt kraeftig zu.

Auf dem Heimweg kommen wir am Possenhofener Schloss vorbei.

Der Weg fuehrt uns durch das Mueltal Richtung Muenchen.

Jessica ist eingeschlafen und herholt sich vom turbulenten Nachmittag.

Gegen siebzehn Uhr liefere ich die Familie in der Welzenbachstrasse ab.

Es war ein schoener, sonniger, angenehmer Nachmittag.

 Die Zerstreuung hatten  Martina und Hannelore gut getan.  

 

2001-05-12
 
01 Kaltenberg KALTENBERGER RITTERSPIELE
oder
Die ersten Münchner Barbaren
 
     
   



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